Eine Ernährungs-App ist ein Werkzeug, das täglich benutzt wird. Oft mehrmals am Tag, oft in Eile, oft mit einer Hand am Joghurt-Becher und der anderen am Telefon. Für sehende Menschen mit ruhiger Hand ist das ein Komfort-Thema. Für jemanden mit Sehschwäche, mit motorischen Einschränkungen oder mit komplettem Sehverlust ist es ein Zugangs-Thema: entweder die App funktioniert mit Tastatur und Vorlese-Software, oder sie existiert für diese Person schlicht nicht.
Was im letzten Beitrag noch "kurz vorm Live-Server" hieß — Bilder, strukturierte Rezepte, Kommentare unter öffentlichen Rezepten — ist Anfang Mai auf die Produktion gewandert und läuft seitdem stabil. Dieser Beitrag schaut auf das, was als nächstes kommt. Wenn ihr EssCalc noch nicht kennt: ich baue eine Web-App, mit der ihr Lebensmittel, Rezepte und euer Ernährungstagebuch sauber an einem Ort pflegen könnt. Drei Themen stechen in dieser Runde heraus.
In den letzten zwei Wochen ist eine ganze Menge in EssCalc gelandet — und mindestens genauso viel steht kurz vor dem Sprung auf den Live-Server. Statt jede Kleinigkeit einzeln aufzuzählen, möchte ich euch in diesem Beitrag die vier Dinge zeigen, die im Alltag den größten Unterschied machen. Wenn ihr EssCalc noch nicht kennt: kurz gesagt baue ich hier eine Web-App, mit der ihr Lebensmittel, Rezepte und euer Ernährungstagebuch sauber an einem Ort pflegen könnt — ohne den üblichen Tracking-Frust.
Diese Runde ist umfangreicher als sonst. Einiges davon ist unsichtbares Fundament, das vieles andere erst möglich macht — und ein paar Sachen fallen direkt im Alltag auf. In Reihenfolge:
Wer schon einmal versucht hat, seine Ernährung, sein Gewicht oder seinen Kalorienverbrauch systematisch zu tracken, kennt das Problem: Es gibt zwar viele Tools da draußen – aber irgendwie passt keines so wirklich. Entweder ist das Abo viel zu teuer, die Datenbank strotzt vor Fehlern, oder man öffnet die App und fühlt sich direkt ins Jahr 2003 zurückversetzt. Genau das hat mich dazu gebracht, EssCalc zu starten.