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EssCalc
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by Marcus Schwarz ·

EssCalc: Warum ich mein eigenes Ernährungs-Tracking-Tool gebaut habe

Wer schon einmal versucht hat, seine Ernährung, sein Gewicht oder seinen Kalorienverbrauch systematisch zu tracken, kennt das Problem: Es gibt zwar viele Tools da draußen – aber irgendwie passt keines so wirklich. Entweder ist das Abo viel zu teuer, die Datenbank strotzt vor Fehlern, oder man öffnet die App und fühlt sich direkt ins Jahr 2003 zurückversetzt. Genau das hat mich dazu gebracht, EssCalc zu starten.


Der Anfang: Frustration als Antrieb

Ich wollte einfach tracken. Kalorien, Gewicht, Fortschritt – nichts Weltbewegendes. Aber je mehr ich mich mit den bestehenden Lösungen auseinandersetzte, desto mehr störte mich das, was ich vorfand:

Zu teuer. Viele der bekannten Tracking-Apps haben inzwischen Preismodelle, die sich kaum rechtfertigen lassen – für eine Funktionalität, die im Kern sehr überschaubar ist.

Zu viele falsche Daten. Nutzergenerierte Lebensmitteldatenbanken klingen toll in der Theorie. In der Praxis findet man denselben Joghurt in zwölf Varianten mit zwölf verschiedenen Kalorienwerten – und keine davon stimmt wirklich.

Zu altbackenes Design. Manche Interfaces sehen aus, als hätten sie seit ihrer Erstveröffentlichung kein Update bekommen. Für ein Tool, das man täglich nutzt, ist das schlicht kein akzeptabler Zustand.

Also dachte ich: Wenn ich eh unzufrieden bin – warum nicht einfach selbst bauen?


Mehr als ein Werkzeug: Ein Lernprojekt

EssCalc ist für mich von Anfang an zweierlei gewesen: ein praktisches Tool, das ich selbst nutzen will – und gleichzeitig ein ernsthaftes Lernprojekt. Softwarearchitektur und -entwicklung sind Themen, bei denen man am meisten lernt, wenn man etwas Echtes baut. Nicht ein Tutorial-Projekt, das nach drei Wochen in der Schublade landet, sondern etwas, das wächst, das echte Anforderungen hat und bei dem echte Entscheidungen getroffen werden müssen.

Das hat die Arbeit an EssCalc von Anfang an spannend gemacht – weil jede Entscheidung Konsequenzen hat, die man irgendwann selbst ausbaden muss. Das ist der beste Lehrer.


Was ist EssCalc?

EssCalc wird ein webbasierter Food-, Gewichts- und Fortschritts-Tracker. Ziel ist eine moderne, aufgeräumte Oberfläche, mit der man unkompliziert festhalten kann, was man isst, wie man sich entwickelt – und das ohne nervige Hürden.

EssCalc Dashboard mit Tagesübersicht

Ein MVP steht bereits. Ich bin stolz darauf, was bisher entstanden ist – und ich weiß gleichzeitig, dass noch viel vor mir liegt.

EssCalc Lebensmittel-Suche


Die Vision: Anwenderzentriert, nicht gewinnzentriert

Was EssCalc in meinen Augen von vielen bestehenden Lösungen unterscheiden soll, ist eine simple Grundhaltung: Das Tool ist für die Menschen da, die es benutzen – nicht primär dafür, möglichst viel Geld aus ihnen herauszuholen.

Ein modernes Interface. Verlässliche Daten. Kein aufgeblasenes Abo-Modell, das mehr kostet als der Gegenwert.

Das klingt vielleicht nach einer Selbstverständlichkeit. Aber wer sich die Landschaft der Ernährungs-Apps genauer anschaut, merkt schnell: Es ist keine.


Früher Zugang – und ein ehrlicher Hinweis

EssCalc ist noch in aktiver Entwicklung. Wer neugierig ist und früh dabei sein möchte, kann mir gerne eine E-Mail schreiben an service@esscalc.de – ich schicke dann einen Einladungscode.

Aber ich sage es ehrlich: Es ist eine frühe Version. Dinge werden sich ändern, manches funktioniert noch nicht perfekt, und der eine oder andere Bug wartet sicher noch auf seine Entdeckung. Genau deshalb freue ich mich schon jetzt über Feedback. Wer früh dabei ist, kann mitgestalten – und das meine ich ernst.


Fazit

EssCalc hat als persönliches Projekt begonnen, aus einer Mischung aus Frustration und dem Wunsch, etwas Sauberes zu bauen. Ob daraus etwas Größeres wird, wird die Zeit zeigen. Aber die Grundidee bleibt: Ein Tracking-Tool, das man gerne benutzt. Modern, ehrlich, und für den Menschen gemacht – nicht für den Algorithmus.

Wenn dich das anspricht: Ich freue mich, von dir zu hören.