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by Marcus Schwarz ·

Diese Woche bei EssCalc: Bessere Suche, aufgeräumtes Tagebuch und ein internationaleres Fundament

Diese Woche gibt es Änderungen als Antworten auf Dinge, die mich selbst beim Benutzen gestört haben. Ich vermute, vielen würde es ähnlich gehen.


Die Lebensmittelsuche findet jetzt auch Namen

Bisher hat die Suche in der Lebensmittelliste ausschließlich nach Barcode gefiltert. Technisch funktional, im Alltag aber unrealistisch: Niemand hat den Barcode seines Joghurts im Kopf.

Ab sofort durchsucht sie zusätzlich Produktname und Hersteller, case-insensitive. Wer "skyr" eingibt, findet sein Produkt – auch wenn es in der Datenbank als "Arla Skyr Natur" hinterlegt ist.


Tagebuch: gruppiert nach Tag und Mahlzeit, mit Summen

Die Tagebuchliste war bisher eine flache Abfolge von Einträgen. Auf die Frage "Wie viele Kalorien hatte mein Frühstück?" musste man selbst im Kopf addieren – was den eigentlichen Sinn der Sache ein bisschen ad absurdum führt.

Jetzt sind die Einträge nach Tag und Mahlzeittyp gruppiert (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks). Jede Mahlzeit und jeder Tag bekommt eine Zusammenfassung mit kCal, Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Leere Mahlzeiten blendet die Ansicht aus, damit die Liste ruhig bleibt.


Tagebucheintrag: kein Endlos-Dropdown mehr

Beim Anlegen eines Tagebucheintrags wurden bisher alle Lebensmittel und Rezepte in ein klassisches <select>-Dropdown geladen. Das skaliert ungefähr so lange, wie man 30 Produkte hat – danach wird es unbenutzbar.

Die Auswahl läuft jetzt über eine durchsuchbare Eingabe, die ihre Treffer serverseitig nachlädt. Das funktioniert auch dann flüssig, wenn die Produktdatenbank auf mehrere Tausend Einträge wächst. Lebensmittel und Rezepte laufen über denselben Mechanismus.


Wassertracking-Widget: aufgeräumt

Das Wasser-Widget auf dem Dashboard habe ich im Rahmen eines UX-Reviews überarbeitet. Der Fortschrittsbalken zeigt Stand und Prozent jetzt direkt in der Leiste, die Quick-Add-Buttons (200, 330, 500, 750 ml) sind auch auf dem Handy großflächig tippbar, das Eingabefeld für eigene Mengen ist klar als solches erkennbar, und der Löschen-Button hat endlich genug Abstand zum Rest, damit er nicht mehr aus Versehen getroffen wird.


Sprach- und Länderfilter in der Lebensmittelsuche

Die technisch größte Änderung dieser Woche ist eine, die man im ersten Moment gar nicht unbedingt bemerkt: Lebensmittel haben jetzt eine Sprache und sind einem oder mehreren Ländern zugeordnet.

Standardmäßig zeigt die Suche nur Produkte, die zur eigenen Sprache und zum eigenen Land passen. Wer will, kann die Filter mit den Toggles "Alle Sprachen" und "Alle Länder" unabhängig voneinander aufheben.


Was mich selbst freut

Dieser Release ist ein gutes Beispiel dafür, was EssCalc eigentlich sein soll: Kein spektakuläres Feature-Feuerwerk, sondern konsequentes Glätten der Kanten, die einen im Alltag nerven. Bessere Suche, bessere Übersicht, bessere Skalierbarkeit.

Wer früh dabei sein will und Feedback geben will: Ich freue mich über jede Rückmeldung an service@esscalc.de. Dort bekommst du auch einen Einladungscode, um dich bereits heute registrieren zu können.