by Marcus Schwarz ·
Ausprobieren ohne Konto — und ein Gesicht für jedes Profil
Letztes Mal habe ich einiges angekündigt: den zweiten Faktor beim Anmelden, Schlagworte zum Sortieren, Makro-Vorschläge im Ziel-Formular, die offene Rezept-Galerie. Das ist seitdem alles live. Diese Runde ist groß. Ihr probiert EssCalc jetzt ohne Konto aus, ihr zeigt euch auf einer eigenen Profilseite, ihr meldet euch per Passkey an, und euer Tagebuch loggt genauer. Falls ihr neu hier seid — EssCalc verfolgt eure Ernährung, eure Lebensmittel und eure Rezepte. Sparsam mit Daten, ohne Werbung.
Erst ausprobieren, dann entscheiden
Bisher stand am Anfang eine Hürde: Wer EssCalc auch nur ansehen wollte, musste sich anmelden. E-Mail, Passwort, Zusage — und das, bevor man weiß, ob die App überhaupt passt.
Jetzt klickt ihr „Als Gast ausprobieren" und legt sofort los. Ihr tragt eigene Lebensmittel ein, baut Rezepte, führt euer Tagebuch. Der volle Funktionsumfang, kein Konto.
Ein Gastzugang ist ein echtes, privates Konto — nur ohne E-Mail und Passwort. Und das Beste: Entscheidet ihr euch später zu registrieren, wird nichts weggeworfen. Euer Gastkonto wird zum echten Konto aufgewertet, alles bleibt erhalten — jedes Lebensmittel, jedes Rezept, jeder Tagebuch-Eintrag. Wer nie registriert, dessen Gastdaten verschwinden nach sieben Tagen ohne Aktivität von selbst.
Ihr nehmt morgens den Joghurt-Becher in die Hand, tragt ihn ein, schaut, ob sich das Tagebuch gut anfühlt — und entscheidet erst dann, ob ihr bleibt. Eure Daten ziehen mit um.

Ein Profil, das ihr selbst bestimmt
Bisher wart ihr füreinander unsichtbar. Ein Rezept hatte keinen Urheber mit Gesicht; man konnte nicht sehen, wer hinter einer guten Idee steckt, und sich davon anstecken lassen.
Jetzt habt ihr eine eigene Profilseite: eine kurze Bio, ein Foto, eure Favoriten, eure veröffentlichten Rezepte und ein Gästebuch. In den Kommentaren wird der Name zum Link — ein Klick führt aufs Profil.
Der Datenschutz steht voran. Die Voreinstellung ist „für niemanden sichtbar". Ihr entscheidet Abschnitt für Abschnitt, was andere sehen — Bio, Foto, Favoriten, Rezepte — und ob euer Gästebuch offen ist. Stellt ihr das Profil auf „öffentlich", finden Suchmaschinen es; bleibt es privat, nicht. Die Bio ist reiner Text, höchstens 500 Zeichen, kein Code. Und passt euch etwas nicht — eine Bio, ein Foto, ein Gästebuch-Eintrag — meldet ihr es mit einem Klick.
Wenn euch ein Rezept inspiriert, klickt ihr auf den Namen dahinter, lest die Bio, stöbert durch die anderen Rezepte und hinterlasst einen Gruß im Gästebuch.

Anmelden ohne Passwort
Ein Passwort ist eine Last und ein Risiko zugleich. Man muss es sich merken, und taucht es in einem Leak auf, steht die Tür offen.
Jetzt meldet ihr euch per Passkey an — ohne Passwort. In den Einstellungen legt ihr unter „Passkeys" einen an: per Fingerabdruck, Gesicht oder Hardware-Schlüssel. Auf der Anmeldeseite steht dann neben dem Passwort-Feld der Knopf „Mit Passkey anmelden".
Ihr dürft mehrere Passkeys hinterlegen — Laptop, Telefon, Backup-Schlüssel. Den letzten könnt ihr nur löschen, wenn noch ein Passwort oder der zweite Faktor greift; so sperrt ihr euch nie selbst aus. Jede Anmeldung zählt intern hoch und wird gegen Wiederholungs-Angriffe geprüft.
Ihr klickt am Laptop auf „Mit Passkey anmelden", bestätigt mit dem Fingerabdruck, und seid drin — bevor ihr den ersten Buchstaben eines Passworts getippt hättet.

Genauer loggen, klarer sehen
Zwei Stellen im täglichen Tracking haben gehakt. Loggtet ihr ein Markenprodukt aus der Open-Food-Facts-Suche, kippte EssCalc feste 100 Gramm ins Tagebuch und riet die Mahlzeit — die Menge habt ihr danach per Edit nachgezogen. Und die Tagesübersicht zeigte nur die Summe je Mahlzeit; welche Position die Kalorien trieb, blieb verborgen.
Jetzt führt ein Treffer aus der Open-Food-Facts-Suche in denselben Dialog wie ein eigenes Lebensmittel. Ihr setzt Menge und Mahlzeit zuerst, dann speichert ihr in einem Schritt. Und in der Tagesübersicht trägt jede Position ihre eigenen Kalorien — die Makros klappt ihr bei Bedarf auf.
Kein stilles 100-Gramm-Logging mehr: Tippt ihr 250 Milliliter Hafer-Drink, steht der Wert von Anfang an richtig. Die Summe einer Mahlzeit bleibt erhalten — sie ist jetzt nur aufgeschlüsselt.
Wenn ihr morgens den Hafer-Drink ins Frühstück eintragt, seht ihr daneben sofort, dass er mehr beigetragen hat als die Banane — ohne einen einzigen Eintrag zu öffnen.

Darüber hinaus
Lebensmittel bekommen ein Bild schon beim Anlegen. Wer in der englischen Ansicht ein Komma als Dezimaltrennzeichen tippt, wird verstanden. Das Magazin ist jetzt über die Navigation erreichbar, statt nur über die Adresszeile. Dazu kommen schärfere Kontraste und beschriftete Datumsfelder für bessere Lesbarkeit, kontrastreiche Knöpfe in den E-Mails, eine Support-Seite mit Kontaktformular — und im Verborgenen viel Sicherheits- und Aufräumarbeit, von der ihr nur merkt, dass alles rundläuft.
Wie immer
Feedback, Fehler, Ideen — alles gerne an service@esscalc.de. Wer noch keinen Zugang hat, trägt sich in die Warteliste ein oder fragt dort nach einem Einladungscode.