von Marcus Schwarz ·
Sport zählt mit — und ein Ziel, das mitrechnet
Im letzten Beitrag ging es ums Ausprobieren ohne Konto, um eure Profilseite und ums Anmelden per Passkey. Das läuft seitdem auf dem Live-Server. Diese Runde dreht die Bilanz um: Ihr tragt Bewegung ins Tagebuch ein, EssCalc rechnet die verbrannten Kalorien dagegen — und schlägt euch ein Kalorienziel vor, das euren echten Gewichtsverlauf kennt. Dazu kommen Feeds für alle, die lieber lesen als nachschauen. Falls ihr neu hier seid: EssCalc verfolgt eure Ernährung, eure Lebensmittel und eure Rezepte. Sparsam mit Daten, ohne Werbung.
Sport zählt mit
Bisher kannte EssCalc nur eine Richtung: rein. Wer vierzig Minuten schwamm, sah davon nichts. Die Tagesbilanz blieb unvollständig, und wer sich viel bewegt, musste im Kopf gegenrechnen.
Jetzt steht im Tagebuch unter den Mahlzeiten der Bereich „Aktivität". Ihr wählt eine Aktivität, tragt die Dauer ein, speichert. Die Bilanz zeigt danach drei Zeilen: Aufgenommen, Verbrannt, Netto.
Die Liste stammt aus dem Compendium of Physical Activities von 2024 — 1334 Einträge in 24 Gruppen, vom Radfahren übers Schwimmen bis zur Gartenarbeit. Ihr grenzt sie über zwei Auswahlfelder ein, statt zu scrollen. Den Verbrauch rechnet EssCalc aus dem MET-Wert der Aktivität, eurem letzten Gewicht und der Dauer. Der Wert friert dabei ein: Wiegt ihr euch nächste Woche anders, bleiben alte Einträge, wie sie waren. Fehlt eine Aktivität, tragt ihr sie mit eigenem Namen und eigenem Kalorienwert ein. Die Uhrzeit ist freiwillig — setzt ihr sie, sortiert das Tagebuch danach.
Zwei Dinge sind mir wichtig. 124 der Aktivitäten gelten für Rollstuhlfahrer, 99 für ältere Erwachsene; die Datenbasis kennt mehr als sportliche Mittdreißiger. Und euer Kalorienziel bleibt, wie es ist. Verbrannte Kalorien schreiben es nicht heimlich hoch — ihr seht nur ehrlich, was der Tag noch hergibt.
Wenn ihr abends fünfundvierzig Minuten Rad gefahren seid, tragt ihr das ein und seht sofort, wie viel Spielraum bis zum Schlafengehen bleibt.


Ein Ziel, das euren Gewichtsverlauf kennt
Kalorienrechner schätzen. Sie nehmen Größe, Gewicht, Alter und eine Formel — euren Stoffwechsel kennen sie nicht. Wer nach vier Wochen nicht abnimmt, rät beim Nachjustieren.
Jetzt schaut EssCalc einmal pro Woche auf eure gemessenen Gewichtseinträge und leitet daraus ein Kalorienziel ab. Der Vorschlag steht auf der Ziele-Seite: der neue Wert, die Begründung dazu, zwei Knöpfe zum Annehmen oder Verwerfen.
Die Rechnung dreht die übliche Richtung um. Nicht die Formel sagt, was ihr verbraucht — euer Gewichtsverlauf sagt es. Nehmt ihr langsamer ab als geplant, sinkt der Vorschlag. Nötig sind mindestens drei Gewichtseinträge über zwei Wochen. Darunter sagt EssCalc offen, dass die Daten noch nicht reichen, statt zu raten. Nehmt ihr einen Vorschlag an, ändert sich nur das Kalorienziel; eure Makroziele bleiben unberührt. Verwerft ihr ihn, bleibt alles beim Alten.
Ihr wiegt euch zweimal die Woche, tragt es ein, und nach zwei Wochen liegt der erste Vorschlag da — mit der Begründung, warum die Zahl so aussieht.

Neue Rezepte, ohne nachzuschauen
Wer wissen wollte, ob ein neues Rezept online ist, musste vorbeischauen. Dasselbe galt fürs Magazin und für diesen Blog.
Jetzt hat jede der drei Flächen einen RSS-Feed: /de/recipes/feed.xml, /de/magazin/feed.xml und /de/blog/feed.xml, je mit den zwanzig neuesten Einträgen. Die englischen Fassungen liegen unter /en/.
Euer Feed-Reader findet die Adressen von selbst — es reicht, die Übersichtsseite einzufügen, der Rest steht im Seitenkopf. In den Feeds landen nur veröffentlichte Artikel und freigegebene Rezepte. Private Rezepte und Entwürfe bleiben draußen, ein Login braucht ihr nicht.
Ihr abonniert den Rezept-Feed einmal, und neue Rezepte kommen künftig zu euch, statt dass ihr sie sucht.
Darüber hinaus
Das Anlegen von Lebensmitteln läuft spürbar schneller. Die Moderation bekommt ein aufgeräumtes Protokoll. Dazu kommen Sicherheitsupdates an den verwendeten Bibliotheken, aufgeräumter Code an ein paar unübersichtlichen Stellen und stabilere Tests — Arbeit, von der ihr nur merkt, dass alles rundläuft.
Wie immer
Feedback, Fehler, Ideen — alles gerne an service@esscalc.de. Wer noch keinen Zugang hat, trägt sich in die Warteliste ein oder fragt dort nach einem Einladungscode.